Erholsamer Schlaf ist wichtig, um die Batterien aufzuladen und am nächsten Tag produktiv zu sein. Neben der Schlafdauer trägt auch die Umgebung einen bedeutenden Beitrag zur Schlafqualität bei. Denn nur ein qualitativ guter Schlaf erhöht die körperliche und mentale Regeneration und fördert eine langfristige Gesundheit.
Um besser schlafen zu können, sollte im Schlafzimmer für Ruhe, Dunkelheit und eine angenehme Temperatur gesorgt werden. Dies kann durch den Einsatz von funktionalen Vorhängen erreicht werden. Wir erklären, wie deine Schlafumgebung gestaltet werden sollte, damit die Schlafqualität verbessert werden kann.
Das Wichtigste in Kürze
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Schlaf ist für den Körper und die Regeneration essentiell
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Durch eine gute Schlafumgebung (Ruhe, Dunkelheit und gute Temperatur) wird die Schlafqualität verbessert
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Eine gute Schlafumgebung kann durch den Einsatz von Vorhängen wie Verdunkelungs-, Akustik- oder Thermovorhängen erschaffen werden
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Weitere wichtige Faktoren sind Ernährung, Schlafenszeiten, Sport, Abendroutinen und digitale Auszeiten
Besser schlafen: So schaffst du die optimalen Bedingungen im Schlafzimmer
Schlaf fördert nicht nur die Leistungsfähigkeit des Menschen, er regelt auch die Stärkung des Immunsystems, die Konzentration und die Reparatur der Zellen. Mit hochwertigem Schlaf kannst du deine Gesundheit langfristig verbessern und das Risiko für chronische Krankheiten wieDemenz und Diabetes verringern. Denn wenn du dich im Tiefschlaf befindest, arbeitet dein Körper daran, Zellen zu reparieren, deine Herzfrequenz sowie deinen Blutdruck zu senken und Informationen des Tages zu verarbeiten.
Schlafstörungen machen sich durch eine akute Müdigkeit, ein geschwächtes Immunsystem und kognitive Beeinträchtigungen bemerkbar. Zu den Ursachen zählen neben psychischen Belastungen und physischen Erkrankungen auch eine schlechte Schlafhygiene. Mit ein paar Schritten kann die Schlafhygiene durch eine angenehme Schlafumgebung gesteigert werden:
Raumklima
Die richtige Temperatur beim Schlafen liegt zwischen 16 und 18 Grad. Damit der Körper dasSchlafhormon Melatonin ausschütten kann, muss die Körpertemperatur leicht gesenkt werden. Ein zu warmes Zimmer bringt Probleme beim Einschlafen. Genauso kann ein zu kaltes Zimmer deinen Schlaf stören, da dein Körper viel Energie dafür aufbringen muss, deine Temperatur konstant zu halten.
Für ein wohliges Raumklima eignen sichThermovorhängeim Schlafzimmer. Sie tragen massgeblich zur Temperaturregulierung bei und helfen dabei, Zugluft zu verhindern. Im Winter sorgen sie dafür, dass die Wärme besser im Schlafzimmer gespeichert werden kann.
Dunkle Schlafatmosphäre
Um besser schlafen zu können, ist Dunkelheit im Schlafzimmer ein Muss. Dunkelheit regelt den zirkadianen Rhythmus des Menschen und regt die Melatoninproduktion an. Durch eine dunkle Umgebung wird auch verhindert, dass du nachts oft wach wirst.
Eine dunkle Atmosphäre kann am besten mitVerdunklungsvorhängen geschaffen werden. Sie sind mit einer speziellen Beschichtung ausgestattet, die das Licht effektiv blockiert. Somit kann sowohl Tageslicht als auch störendes Strassenlicht abgehalten werden.
Ruhige Umgebung
Durch Lärm wirst du beim Einschlafen oder Durchschlafen gestört und bekommst nicht deine verdiente Erholung. Durch eine geräuscharme Umgebung kann der Puls gesenkt und das Stresslevel reduziert werden. Werden die Tiefschlafphasen des Körpers zu häufig unterbrochen, bleibt die Regeneration aus.
Für eine angenehmere Atmosphäre im Schlafzimmer sorgen unter anderem Akustik- oderSchallschutzvorhänge. Dank ihrer dicken Struktur können sie Schall im Raum dämpfen und so Hall sowie störende Geräusche innerhalb des Zimmers reduzieren. Dadurch entsteht eine ruhigere Raumakustik, die zu mehr Komfort und einem entspannteren Schlafgefühl beiträgt.
Worauf du ausserdem für einen guten Schlaf achten solltest
Neben der Schlafumgebung gibt es noch ein paar weitere Tipps, um die Schlafqualität zu verbessern. Denn guter Schlaf hängt nicht allein von der Umgebung ab, sondern auch von anderen Faktoren wie der Ernährung, Routinen, Aktivitäten und digitalen Ruhephasen.
Regelmässige Schlafroutine
Durch eine festgesetzte Schlafroutine kann die Tiefschlafphase gefördert und der Biorhythmus stabilisiert werden. Im Idealfall solltest du selbst am Wochenende und im Urlaub zu den gleichen Zeiten ins Bett gehen wie an Wochentagen. Dieoptimale Schlafenszeit sollte jede Nacht zwischen 7 und 9 Stunden betragen.
Die Rolle der Ernährung
Aufputschende Lebensmittel wie Nikotin, Koffein und Alkohol solltest du vor dem Schlafengehen vermeiden. Auch zu schweres Essen kann die Schlafqualität beeinflussen, da es die Verdauung belastet und dich wach hält. Die letzte grosse Mahlzeit solltest du am besten mindestens drei Stunden vor dem Schlafen einnehmen, damit dein Körper genug Zeit hat, alles richtig zu verdauen.
Blaues Licht vermeiden
Blaues Licht von digitalen Geräten wie Handys, Tablets, Computern oder Fernsehern hemmt die Melatoninproduktion. Mindestens eine Stunde vor dem Zubettgehen solltest du aus diesem Grund keine Geräte verwenden, die blaues Licht ausstrahlen. Auch sogenannte Blaulichtfilter konnten die Ausstrahlung nicht effektiv vermeiden und eignen sich nicht, um die Schlafqualität zu verbessern.
Körperliche Aktivität
Körperliche Bewegung fördert den Schlaf, da sie den Körper müde macht. Intensive Trainingseinheiten solltest du jedoch kurz vor dem Schlafen nicht durchführen, da Sport die Adrenalinproduktion anregt und das Hormon die Melatoninausschüttung hemmt. Vor dem Schlafengehen eignen sich leichte Stretch-Übungen oder Yoga besser.
Rituale vor dem Schlafengehen
Regelmässige Abendrituale helfen nicht nur bei Kindern, sondern sind auch bei Erwachsenen wirksam. Diese könnten zum Beispiel einen Spaziergang, ein warmes Bad oder das Lesen eines Buches beinhalten. Der Körper entwickelt dadurch eine Erwartungshaltung und weiss, dass die Nachtruhe bald beginnt.
Besser schlafen zu können, hat viele Vorteile
Es gibt einige Faktoren, die die Schlafqualität beeinflussen. Um besser schlafen zu können und Schlafprobleme zu vermeiden, sollte unter anderem auf eine gute Schlafumgebung geachtet werden. In deinem Schlafzimmer sollte es ruhig, angenehm kühl und dunkel sein. Ausserdem spielen Aspekte wie Ernährung, körperliche Aktivität und Schlafenszeiten ebenfalls eine wichtige Rolle.
FAQ
Sollte man hungrig ins Bett gehen?
Hunger kann genauso den Schlaf unterbrechen wie ein Völlegefühl. Deshalb sollten kleine Mengen mit genug Verdauungszeit gegessen werden. Bestimmte Lebensmittel wie Haferflocken, Nüsse oder Quark können sogar die Melatoninproduktion anreichern, da sie Tryptophan enthalten.
Ist Mittagsschlaf fördernd für die Schlafqualität?
Wenn du Probleme beim Einschlafen in der Nacht hast, solltest du auf den Mittagsschlaf am besten verzichten. Falls nötig, sollte der Mittagsschlaf nicht länger als 30 Minuten sein. Ein kurzer Mittagsschlaf von 10 bis 20 Minuten kann dabei helfen, die Konzentration wiederherzustellen.
Soll man mit dem Fenster geöffnet schlafen?
Ein geöffnetes Fenster sorgt für frische Luft im Schlafzimmer, kann allerdings auch die nächtliche Ruhe durch Lärm oder Zugluft stören. Am besten eignet sich ein gründliches Lüften vor dem Schlafengehen.
Um welche Zeit sollte man ins Bett gehen?
Wie bereits oben beschrieben sollte die Bettgehzeit immer gleich sein. Eine Schlafenszeit zwischen 21 und 23 Uhr ist am besten, da hier die Melatoninproduktion am höchsten liegt.











